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18 Stunden Zugfahrt- Ahhhhhh

Oh mein Gott ich glaube ich habe die schlimmste Zugfahrt in meinem ganzen Leben hinter mir... Am Mittwoch habe ich mir endlich ein Ticket gekauft, um endlich die klirrende Kälte in Nanchang hinter mir zu lassen (mittlerweile waren dank des 5 lagigen Zwiebellooks auch alle meine Klamotten schmutzig, nein eigentlich schrieen sie quasi nach einer Waschmaschine! aber da es so kalt war, habe ich mich geweigert auch nur eine Schicht Kleidung auszuziehen). Ich habe mir ein Zugticket gekauft, und weil ich alles einmal ausprobieren wollte, habe ich mir einen Hartsitz gekauft (anstelle eines Bettes)... fataler Fehler wie sich später herausstellen sollte. Tja und dann saß ich halt 18 Stunden lang zwischen zwei Chinesen, gegenüber noch 3 Chinesen (komischerweise nur Männer) und habe versucht irgendwie zu schlafen bzw. die Sitzposition zu ändern, wobei die Möglichkeiten hierfür sehr eingeschränkt waren. Ätzenderweise kam sich einer der Typen sowas von cool vor, dass er meinte er müsse mich ständig zum Essen einladen und dabei hat er mich die ganze Zeit in den Arm genommen- so ein Sackgesicht echt. Weil ich seine Einladung nicht angenommen habe, meinte er dann wütend, dass er wegen mir sein Gesicht verlieren würde...tja da hab ich mich einfach blöd gestellt, so von wegen ich bin ja Ausländerin und versteh eh nichts. Dieses Bürschlein kam mir gerade recht, schließlich hatte ich gerade den Winter in Nanchang in Sommerklamotten überlebt, da braucht der nicht glauben, dass seine Angebote mich beeindrucken würden. Sicherheitshalber um mich doch noch rumzukriegen, betonte er fleißig, dass er alles bezahlen würde...HALLLOOOOOO da kommt er bei anderen Mädels aber um einiges billiger weg...Neben diesem Vollhorst waren dann noch die üblichen Probleme mit denen ich kämpfen musste, wie auf den Boden spuckende und rotzende Chinesen (dabei habe ich immer mit Schrecken auf meine Tasche geglotzt, die zu meiner Freude ebenfalls auf dem Boden stand, da über den Sitzen kein Platz mehr war...also zu genau wollte ich mir meine Tasche dann in Xiamen nicht ansehen). Aber ich habs überlebt, war ein Erlebnis, dass ich nicht missen will, aber auch nicht nochmal machen muss. In dem super warmen Xiamen angekommen, hab ich mich dann auf den Weg zu meiner Unterkunft, bei einem Couchsurfer gemacht. In seiner Wohnung hab ich dann erstmal seine Tarantel und seine Python bewundert, mit denen ich auf Augenhöhe schlafen durfte...aber yeah ich darf heute beide mal knuddeln!!!!!!Dummerweise bin ich gleich in einen Fettnapf bei dem Typen getreten, da ich ihn 8 Jahre älter geschätzt habe und er damit nicht umgehen kann, da bei ihm die Midlifecrisis schon eingesetzt hat (aber ja ist ja auch verständlich schließlich ist er ja schon 22 und der Verfall macht sich schnell bemerkbar). Zusammen mit seiner Freundin, einer 17 jährigen Polin hab ich dann den Abend mit Pfannkuchen und russischer, ukrainischer und polnischer Musik verbracht. Dabei hab ich mich dann in ihrer Wohnung (sie wohnt nur einen Stock über meinem Couchsurfer) um das eigentliche Schlangenfutter meines Couchsurfers gekümmert: einen kleinen Babyhasen.
20.11.09 03:35
 


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